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QR-Code, die Brücke zwischen Realität und Internet
Posted by: Charley Collins in Mobile Tagging on Februar 12th, 2009
Dieser Artikel nimmt an der QR-Code Blog-Parade von das-Startup.de teil.
QR-Code wird unter dem Begriff Mobile-Tagging immer mehr zum Thema in der Blogsphare und im Internet-Marketing Umfeld. Der QR-Code ist ein 2-dimensionaler Barcode, der mit der Handy-Kamera eingelesen werden kann. Es können Web-Adressen oder auch Text eingelesen werden.
Wie so etwas aussieht, könnt ihr im folgenden Video sehen:
Auch eine Web-Adresse kann natürlich mit dem Code eingelesen werden.Ein kurzes Beispiel:
QR-Codes ermöglichen eine Offline-Kommunikation mit Kunden oder Interessenten.
Beispiel 1
Stellen Sie sich vor, sie stehen nach dem abendlichen Kinobesuch vor dem Schaufenster einer Buchhandlung, die ein für Sie spannendes Buch ausgestellt hat.
Der gewitzte Buchhändler hat zu jedem Buch einen QR-Code ausgestellt, mittels dem Sie das Buch direkt im Internet bestellen können. Mit 2 Klicks haben Sie das Buch bestellt. Der Buchhändler ist also in der Lage, mit seinem Schaufenster auch ausserhalb der Ladenöffnungszeiten Ihren Kaufwunsch sofort erfüllen zu können.
Beispiel 2
Sie haben auf Ihrer Visitenkarte einen QR-Code, der Ihre Adresse enthält. Damit kann jeder Ihre Visitenkarte mit seinem Handy einscannen.
Beispiel 3
Sie lesen in Ihrer Lieblingsbar eine Zeitschrift, in der Sie ein Inserat entdecken, in dem Ihnen die Lösung eines schon lange vorhandenen Problems versprochen wird. Statt das Inserat herauszureissen oder die Adresse abzuschreiben, lesen Sie die Kontaktdaten des Anbieters mit Ihrem Handy ein.
Die QR-Code ermöglichen einen Kontakt zum Interessenten im Moment seiner Aufmerksamkeit. Genau dann, wenn er sich für Produkt oder Ihre Dienstleistung interessiert, kann er mit minimalem Aufwand mit Ihnen Kontakt aufnehmen.
Wie könnten Sie den QR-Code für Ihr Geschäft verwenden? Oder vielleicht haben Sie ganz andere Ideen, was man mit einem QR-Code anstellen kann?
Bitte teilen Sie uns doch Ihre Ideen mit, verwenden Sie dazu die Kommentar-Funktion.
Hat der Fachhandel Chancen gegen Internet-Versandhäuser?
Posted by: Charley Collins in KMU on Februar 6th, 2009
Im besprochenen Artikel aus dem Standpunkt wurde Niggi Albrecht aus Gelterkinden zitiert. Niggi Albrecht ist der “Big-Boss” des Ladens Foto Albrecht Gelterkinden. Ich zitiere aus dem Artikel:
Wenn wir nichts mehr verdienen, hingegen die Gratis-Beratung und den Kundenservice sicherstellen dürfen, dann muss sich der Fachhandel ernsthaft überlegen, ebenfalls einen «Online-Shop» zu eröffnen, in dem allerdings zu Dumping-Preisen Lehrstellen angeboten werden, die – wie früher – von den Eltern bezahlt werden.
Ich kann verstehen, dass es frustriert, wenn immer mehr Kunden nicht mehr ins Geschäft kommen, sondern ihre Artikel im günstigeren Internet kaufen. Bisher hatte man ja in Gelterkinden den Heimvorteil, für in die günstigen Discounter wie Media-Markt usw. musste jedermann/frau in die Stadt fahren. Aber jetzt liefert die Billig-Konkurrenz bis vor die Haustür, der Heimvorteil schmilzt dahin.
Noch sind die Felle nicht davon geschwommen, lieber Herr Albrecht (stellvertretend für alle KMU-Ladenbesitzer mit ähnlichen Problemen). Wie so viele Dinge bringt das Internet für kleine Firmen nicht nur Schaden, sondern auch Chancen.
Die Zeiten ändern sich, so das Verhalten der (jungen) Kunden und Interessenten auch. Junge Menschen kommunizieren intensiv mit den modernen Informationsmitteln wie Handy oder Internet. Die Verbindung zu Freunden und Kollegen erfolgt nicht nur im persönlichen Kontakt, sondern zu jeder Zeit über SMS oder Internet-Plattformen wie Facebook oder Festzeit.
Der Griff zum Internet wird zum Dauerzustand und ohne Information aus dem Netz läuft nix. Schnelle Information, den warten will niemand, das nächste SMS wartet schon. Die dauernde elektronische und soziale Vernetzung ist hoch, die Bereitschaft, dem eigenen Netzwerk zu glauben auch.
Hier liegt die Chance für KMU-Fachhändler. Sie müssen zu den Netzwerken Ihrer (zukünftigen) Kunden werden. Sie als Person, nicht als Firma. Zeigen Sie Engagement für die Belange und Bedürfnisse der Jungen. Nehmen Sie die Kommunikation auf. Wenn Sie vor dem Kauf der Mann für Foto-Know-How sind, dann werden Sie auch der Erste sein, der vom Kauf erfährt.
Am Schluss noch ein paar Does and Dont’s:
- Zeigen Sie im Internet, wie man die richtige Kamera für sich findet. Die persönlichen Tips können Sie ja per Mail oder im Laden geben. Seien Sie offen. Erklären Sie den Leuten, warum Sie mehr Kosten als Online-Händler. Erklären Sie auch, warum es besser ist, bei Ihnen zu kaufen. Wenn Ihnen geglaubt wird, dann werden Sie das am Umsatz bemerken! Junge Menschen sind nur jung und wissen noch nicht so viel, sie sind aber nicht doof!
- Behandeln Sie jeden jungen Menschen im Internet oder im Laden, wie wenn er der Sohn ihres besten Freundes wäre. Nicht so wie in einem bekannten Fotofachgeschäft in Basel, bei dem ich mir immer wie ein Idiot vorkomme, wenn ich eine Frage stelle. Zeigen Sie, dass sie offen sind für Fragen, die über den Kauf hinaus gehen.
- Werden Sie zum guten Onkel für Fotografie in Gelterkinden. Sei machen einen offenen Eindruck auf den Fotos ihre Webpage. Bieten Sie pro Jahr 2-4 Gratis-Nachmittags-Miniseminare für Jugendliche an Ihrem Ort. Themas für Fotointeressierte wissen Sie sicher am Besten. Dort treffen Sie Ihre zukünftigen Kunden und lernen Sie kennen. Als Kenner und Könner erhalten Sie dabei automatisch Zugang zu den (online) Netzwerken der Jungen.
- Machen Sie Ihre Website persönlich. Zeigen Sei sich als Person. Zeigen Sie, warum es besser ist, bei allen Fotobelangen zu Ihnen zu kommen. Leztendlich ist bei Jungen der soziale Aspekt noch wichtiger als bei uns Älteren.
- Entfernen Sie Menu-Punkte auf Ihrer Webseite, die auf nichts zeigen. Nichts ärgert Surfer mehr, als eine unnötige Betätigung eines Links: Beispiel 1, Beispiel 2 Kein Menu mit Occasionen, wenn Sie keine zu verkaufen haben!!! Verlinken Sie die leeren Seiten einer Oberkategorie so, dass man direkt auf der ersten Unterkategorie landet. Mit einem CMS wie Joomla ist das kein Problem.
- Scheiben Sie einen Blog mit Tips für Fotografen und solche, die es werden wollen.
- Lesen Sie sich durch Blogs zu Ihrem Thema und auch betreffend der Zukunft von Ladenbesitzern. In Japan sind Handy-Barcodes schon fast Tagesgeschäft. Was haben Sie als Ladenbesitzer denn für Möglichkeiten? Sehen Sie sich mal diesen (leider nur englischen) Video an: ScanLife 2D Barcode Overview. Jetzt haben Sie noch die Chance, hier zum Trendsetter zu werden!
- Geben Sie die Möglichkeit von Social Bookmarks auf Ihrer Seite, wenn Sie interessante Informationen haben.
Jeder junge Mensch, den Sie von sich überzeugen können, wird zu ihrem Vermittler in seinem Netzwerk. Hier liegt Ihre grosse Chance der Zukunft. Erfinden Sie ihr Geschäft neu!
Wwwunderschöne Grüsse
Charley Collins
10 häufige Fehler von E-Commerce Startups
Posted by: Charley Collins in eShop on Februar 6th, 2009
Shopbetreiber-blog.de zeigt in seinem Artikel die 10 häufigsten Fehler von Shop-Startups.
1. Großes Budget bei der Web-Entwicklung aber kein Geld für Marketing
2. Endlose Design-Verbesserungen
3. Vergessen Sie niemals, dass Ihre Kunden die Waren im Online-Shop nicht anfassen können.
4. Die Mobilität der Online-Kunden unterschätzen
5. Print-Werbung für Online-Shops nutzen
6. Das Thema Vertrauen vernachlässigen
7. Die Homepage ist nur ein kleiner Teil Ihrer Webseite
8. Jedes neue Online-Marketing-Gadget ausprobieren
9. Das Thema Web-Analytics vernachlässigen
10. Stimmen Sie von Anfang an Offline- und Online-Handel aufeinander ab
Und als Ergänzung aus meiner Erfahrung:
11. (oder 1.) Vorabklärungen sind nicht richtig gemacht.
Bevor ein Shop realisiert wird, muss fest stehen, wie die Rahmenbedingungen sind:
- Suchen die Kunden überhaupt nach meinen Artikeln im Internet?
Wenn ja, wie suchen sie? Wenn nein, wie kann ich meine Shop überhaupt bekannt machen?
- Gibt es Konkurrenz? Wie machen es die? Lassen sich durch die Art der Darstellung vielleicht Probleme beim Online-Verkauf ableiten? Gibt es vielleicht keine Konkurrenz, weil sich der Artikel nur schwer (oder teuer) verkaufen lässt?













