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10 häufige Fehler von E-Commerce Startups
Posted by: Charley Collins in eShop on Februar 6th, 2009
Shopbetreiber-blog.de zeigt in seinem Artikel die 10 häufigsten Fehler von Shop-Startups.
1. Großes Budget bei der Web-Entwicklung aber kein Geld für Marketing
2. Endlose Design-Verbesserungen
3. Vergessen Sie niemals, dass Ihre Kunden die Waren im Online-Shop nicht anfassen können.
4. Die Mobilität der Online-Kunden unterschätzen
5. Print-Werbung für Online-Shops nutzen
6. Das Thema Vertrauen vernachlässigen
7. Die Homepage ist nur ein kleiner Teil Ihrer Webseite
8. Jedes neue Online-Marketing-Gadget ausprobieren
9. Das Thema Web-Analytics vernachlässigen
10. Stimmen Sie von Anfang an Offline- und Online-Handel aufeinander ab
Und als Ergänzung aus meiner Erfahrung:
11. (oder 1.) Vorabklärungen sind nicht richtig gemacht.
Bevor ein Shop realisiert wird, muss fest stehen, wie die Rahmenbedingungen sind:
- Suchen die Kunden überhaupt nach meinen Artikeln im Internet?
Wenn ja, wie suchen sie? Wenn nein, wie kann ich meine Shop überhaupt bekannt machen?
- Gibt es Konkurrenz? Wie machen es die? Lassen sich durch die Art der Darstellung vielleicht Probleme beim Online-Verkauf ableiten? Gibt es vielleicht keine Konkurrenz, weil sich der Artikel nur schwer (oder teuer) verkaufen lässt?
Die Transparenz des Netzes
Posted by: Charley Collins in Blogging on Februar 6th, 2009
Wir werden alle immer mehr zu sichtbaren Bürgern und sichtbaren Firmen im Internet.
Gerade die Blogsphäre zeigt, wie schnell sich schlechte (und gute) Informationen ausbreiten.
Am Beispiel zwischen Netzpolitik.org und Deutscher Bahn wird einmal mehr bewiesen, dass schlechte PR wie der Blitz durch’s Netz schiesst. Die DB hat mit einer Abmahnung reagiert auf die Veröffentlichung eines internen Memos durch den Blog.
Nach 3 Tagen schon über 300 Kommentare und unzählige Nennungen und Verweise in anderen Blogs und in der Presse. Schon nach 24 Stunden ist der Author beeindruckt!
So kann man sich nur unbeliebt machen! Das Memo ist immer noch zu sehen und wird jetzt auch von anderen Bloggern gezeigt. Die Abmahnung war bisher also nur kontraproduktiv.
Was kann man besser machen?
- Die Deutsche Bahn muss einen eigenen Blog haben.
- Die Deutsche Bahn soll den Dialog suchen. Per eigenem Blog oder persönlich (Telefon, Email).
- Jede Dienstleistungsfirma muss sich davor hüten, potentielle Kunden zu vergraulen. Der Gerichtsweg darf erst der allerletzte Weg sein, nachdem alle Mittel des Dialogs versagt haben.
- Auch jetzt noch könnte die DB den Dialog suchen und den Schaden begrenzen!!!
So ein Vorfall enthält immer auch ein positives Potential. Wann hat die DB denn sonst so eine Chance, so schnell und günstig so viele Menschen erreichen zu können? Mit einer konstruktiven Reaktion auf den Vorfall könnte man sich nach wie vor noch Sympathien holen.
Aber vielleicht haben das ja nicht alle nötig!
Ergänzung:
Die Sache scheint ausgestanden zu sein. Laut Mathias Schindler wird die DB keine weiteren Schritte gegen Netzpolitik.org mehr ergreifen. Die Reaktion in Internet und Presse war zu stark.
Netzpolitik.org wird darüber nicht informiert: was nur bedeutet, dass die DB eine neue Chance für PR verpasst hat.












